1.300+
Finmatics, eigene Angabe auf finmatics.com
Belege sind der Flaschenhals fast jeder Kanzlei: Sie kommen per Post, E-Mail und App, in jedem Format und zu jeder Zeit. Anbieter wie Finmatics, Candis oder DATEV versprechen Abhilfe — und veröffentlichen Zahlen. Wir haben zusammengestellt, was belegt ist, was Anbieterangabe ist und was Du vor einer Entscheidung selbst messen solltest.
Projekt: Marktübersicht KI-Belegverarbeitung für Kanzleien · Werkzeug: Finmatics, Candis, DATEV — öffentlich zugängliche Angaben · Zeitraum: Recherche September 2026 · Stand: alle Zahlen mit Quelle, keine eigenen Kundenprojekte
1.300+
Finmatics, eigene Angabe auf finmatics.com
ca. 50 %
Kanzlei-Zitat Dr. Thiems & Kollegen auf finmatics.com
750–1.200 €
Preisliste finmatics.com, zzgl. MwSt., jährliche Abrechnung
10.000+
Candis, eigene Angabe auf candis.io
So läuft der Prozess Schritt für Schritt — vom Auslöser bis zur menschlichen Freigabe.
Per Post, E-Mail, App oder als E-Rechnung — alles landet in einem einzigen Eingang, kein Suchen in drei Postfächern.
Beträge, Belegdatum, Lieferant und Steuersätze werden strukturiert — auch bei schlechten Scans und gemischten Belegen.
Nach Deinem Kontenrahmen (SKR 03/04) und der bisherigen Buchungshistorie des Mandanten.
Gutschriften, Aufteilungen und Sonderfälle bleiben beim Menschen. Ohne Freigabe wird nichts gebucht.
Nachvollziehbar und maschinell auswertbar — so bleiben die GoBD-Anforderungen erfüllt.
Der Ablauf wiederholt sich automatisch — so kannst Du jeden Schritt in Ruhe verfolgen.
Jeder Beleg wird bisher von Hand gelesen, dem Mandanten zugeordnet und kontiert. Bei gemischten Belegen, Gutschriften und Aufteilungen wird es knifflig. Genau hier setzen die Anbieter an: KI liest den Beleg aus, ordnet zu und erzeugt einen Buchungsvorschlag — die fachliche Prüfung bleibt beim Menschen.
Der Ablauf ist bei den Anbietern ähnlich:
1. Belegeingang bündeln: Scan, PDF, E-Rechnung, App, E-Mail — alles landet in einem Eingang.
2. KI liest aus: Beträge, Belegdatum, Lieferant, Steuersätze.
3. Buchungsvorschlag: nach Kontenrahmen (z. B. SKR 03/04) und Buchungshistorie.
4. Fachliche Prüfung: Die Kanzlei prüft und gibt frei — keine ungeprüfte Übernahme.
5. Übergabe an DATEV oder Archiv: nach GoBD nachvollziehbar und maschinell auswertbar.
Zwei Wege am Markt: Werkzeuge im DATEV-Ökosystem und eigenständige Anbieter wie Finmatics oder Candis, die mit DATEV integrieren.
Finmatics nennt öffentliche Paketpreise: 750 € (Basis), 900 € (Plus), 1.050 € (Pro) und 1.200 € (Enterprise) pro Monat, jeweils inklusive 3.000 Buchungszeilen, zzgl. MwSt. bei jährlicher Abrechnung. Candis veröffentlicht keine einheitliche Preisliste; Preise gibt es auf Anfrage. Dazu kommen in jedem Fall Einrichtungsaufwand, Schulung und die Zeit für die fachliche Nachkontrolle — die KI ersetzt sie nicht, sie verschiebt sie.
Was belegt ist: Die Kanzlei Dr. Thiems & Kollegen zitiert Finmatics mit „Zeitersparnis von ca. 50 % beim Scannen von Belegen“ und 85 % digital servicierter Mandanten. Ein Unternehmen (NENI am Tisch GmbH) nennt „bis zu 50 % reduzierten Arbeitsaufwand in der Buchhaltung“. Was Werbeangabe ist: Finmatics bewirbt „bis zu 55–85 % Zeitersparnis vs. manuell“ je nach Paket — das ist eine Herstellerangabe, keine Garantie für Deine Kanzlei. Candis nennt aus einer eigenen Studie 2023: 94 % Vertragsverlängerungsrate, 74 % der Kunden sehen kontinuierliche Verbesserung.
Drei Punkte vor jeder Entscheidung:
GoBD: Belege müssen nachvollziehbar und maschinell auswertbar bleiben — prüfe, wie das Werkzeug mit Originalen, Aufteilungen und Verfahrensdokumentation umgeht.
Fachliche Prüfung: Der Buchungsvorschlag ist ein Vorschlag. Die Verantwortung für die Buchung bleibt in der Kanzlei.
Mandantendaten: Bei Cloud-Werkzeugen gilt die DSGVO mit Auftragsverarbeitung; kläre Sitz des Anbieters und Datenorte.
Entscheide nicht nach Prospekt, sondern mit Deinem eigenen Belegmix: Nimm 100 echte Belege aus drei Mandanten, lass sie durchlaufen und messe Durchlaufzeit, Fehlerquote und Nachbearbeitung. Erst dieser Vergleich mit dem Ist-Zustand zeigt, ob sich ein Werkzeug für Deine Kanzleigröße lohnt — eine kleine Kanzlei mit wenigen Belegen rechnet anders als eine mit tausenden Buchungszeilen im Monat.
Eingangsrechnungen und Kontoauszüge auslesen, Belege dem richtigen Mandanten zuordnen und Buchungsvorschläge vorbereiten.
Daten, Ablauf und Freigabe →Kommunikation & MandantenE-Mails und Anhänge erkennen, dem richtigen Vorgang zuordnen und dringliche Fristen vorab markieren.
Daten, Ablauf und Freigabe →Steuern & BescheideBuchungsdaten für die Umsatzsteuer-Voranmeldung aufbereiten, Auffälligkeiten und fehlende Belege vorab markieren.
Daten, Ablauf und Freigabe →Wir bauen Euch den Beleg-Piloten mit Euren eigenen 100 Belegen auf — mit Messung vorher und nachher, damit die Entscheidung auf Zahlen beruht und nicht auf einem Prospekt.
Diese Website als Fallstudie: 37 Seitenvorlagen, 12 Assistenten- und 12 Prozesskonzepte, 8.202 Zeilen Code. Wie der Umbau ablief, was geprüft wurde und was davon für Deine Kanzlei gilt.
Fallstudie lesen →Fallstudie · Bei uns selbst279 Seiten Wissen, eine Quelle, automatische Sicherung alle 3 Stunden. Wie eine Wissensdatenbank entstand, die sich selbst pflegt — und warum Mandantendaten dabei nicht in die KI gehören.
Fallstudie lesen →Fallstudie · Bei uns selbst238 Sekunden fertiger Film, vier Haltepunkte mit menschlicher Freigabe. Wie unsere Video-Kette mit Avatar und getunter Stimme arbeitet — und warum das letzte Wort immer ein Mensch hat.
Fallstudie lesen →
Timo BrandtDein AnsprechpartnerBring einen typischen Vorgang und die Namen Deiner Programme mit – ob DATEV, DMS oder E-Mail. Wir prüfen Datenzugang, Berufsrecht, Aufwand und Freigaben. Wenn eine einfache Softwarefunktion ausreicht, brauchst Du dafür keinen KI-Agenten.
Bewertungen zur Zusammenarbeit mit Der Prozessmeister. Sie sind keine Referenzen für abgeschlossene Steuerkanzlei-Projekte.
Kurzfazit nach drei Monaten: weniger Medienbrüche, mehr Transparenz, messbare Effekte. Der Prozessmeister liefert Substanz statt Show – und bleibt auch nach Go-Live erreichbar. Genau die Art Partner, die man im Mittelstand braucht.
Was mich überzeugt hat, war die Priorisierung: erst die Prozesse, dann die Tools. Dadurch blieb das Budget im Rahmen, und wir vermeiden jetzt teure Umwege. Supporttickets gehen um 30 % schneller durch – messbar, nicht gefühlt.
Ich war skeptisch bei „KI in der Buchhaltung“. Nach dem Workshop liefen Belegklassifizierung, Kontierungsvorschlag und Freigabe-Flow wie versprochen. Der Mensch bleibt in der Kontrolle, aber die Vorarbeit macht jetzt die Automatisierung. Beratung top, Umsetzung noch besser.
Unser Controlling hat dank Automatisierung täglich frische Kennzahlen in einem kompakten Looker-Studio-Board. Keine Excel-Hölle mehr, keine Diskussion über „die Zahl von gestern“. Beratung schnell, sauber, verlässlich.
Wir haben gemeinsam einen Assistenten für Vertriebs-E-Mails entwickelt, der Tonalität und Produktlogik beachtet. Qualitätssicherung läuft mit Stichproben, alles DSGVO-konform. Spürbar weniger Copy-Paste, mehr Zeit für echte Gespräche.
Im Recruiting entstand eine Pipeline, die Eingänge vorsortiert und Termine automatisch koordiniert. Absagen sind wertschätzend, Zusagen schnell – unsere Time-to-Hire sank deutlich. Klare 5 Sterne.
Exzellente Veränderungsbegleitung: Stakeholder früh eingebunden, Einwände ernst genommen, kurze Lernvideos produziert. Der Übergang in den neuen Prozess war erstaunlich friktionsfrei. So geht Umsetzung.
bin sehr dankbar das ich das team kennengelernt habe. prozesse optimiert, wieder zeit für’s eigentliche business, und die ergebnisse sprechen für sich. timo & co. = toparbeit
Quelle: Google-Unternehmensprofil „Der Prozessmeister KI Agentur Hamburg“. Stand: . Die Texte sind unverändert übernommen. Persönliche Erfahrungen sind keine Zusage für andere Projekte. Aktuelle Bewertungen bei Google ansehen.
Schreib Dein Anliegen oder bereite eine Rückrufanfrage vor. Ein konkreter Kanzleiablauf und Deine Kanzleisoftware reichen für den Einstieg.
Lokale Vorschau. Dieses Formular versendet und speichert keine Daten. Ein E-Mail-Entwurf lässt sich nach der Prüfung öffnen. Mandantendaten niemals eingeben.